Was man mitbringen sollte.
  • Körperliche Grundfitness
  • Ein gutes Fahrrad und einen Helm
  • Ausdauer

2019 stand im Zeichen des Wanderns. Für 2020 muss etwas neues her: Ich verlagere mich auf eine Fahrrad Challenge. Als Ziel setze ich mir den Sommer über mindestens 2 Mal mit dem Fahrrad von Köln nach Bonn und zurück zur Arbeit zu fahren. Und auch mit dieser Challenge bin ich nicht allein, wie mir eine kurze Google Suche zeigt: Es gibt genug Menschen da draußen, die sich mit dem Fahrrad zur eigenen Höchstleistung treiben wollen.

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Fahrrad fahren als Challenge

Ich bin kein großer Fahrrad-Enthusiast. Ich kenne viele, deren Eltern an den Wochenenden weite Touren ins Umland gemacht haben, verbunden mit Restaurant-Besuchen oder Picknicks. Meine Eltern haben das nie gemacht und ich hatte auch nie das Gefühl etwas verpasst zu haben.

Natürlich bin ich als Jugendlicher viel Fahrrad gefahren. Ein Moped erschloss sich mir nicht. Wenn sollte es das Auto sein. Mir blieben also nur Füße und Fahrrad. Dadurch das Fahrradfahren für mich aber immer nur ein A nach B Gerät war, kam habe ich es nie als echtes Freizeit-Element oder Hobby empfunden.

Auch beim Ausdauersport tendiere ich eher zum Stepper als zum Fahrrad. Kurz: Fahrräder und ich verbinden meist Sprint-Distanzen von bis zu 5 Kilometer. Das war es. Aber: Fahrrad fahren ist schneller und intensiver als Wandern.

Und während ich letztes Jahr die Entschleunigung gesucht habe, darf es nun wieder etwas schneller gehen. Auch wenn ich mir für 2020 immer noch einen Megamarsch gesetzt habe. Fahrrad fahren als Challenge stammt als Idee auch direkt aus der Vorbereitung auf den Megamarsch 2019: Ich bin von Köln nach Bonn gelaufen – in 8 Stunden.

Da dachte ich: Wie wäre es mal zur Arbeit zu gehen? Nein, das funktioniert freilich nicht. Aber Fahrrad fahren – das würde gehen. Google Maps meldet die Strecke bis nach Bonn je nach Start- und Endpunkt für mich bei etwa 40 Kilometern in 2 Stunden.

Das finde ich als Fahrradmuffel eine gute Herausforderung. Mein Ziel ist, mindestens 2 Mal die Woche nach Bonn und zurück zu fahren. Den Beitrag werde ich entsprechend aktualisieren.

Erster Anlauf und Erkenntnisse (April 2020)

Die Corona-Pandemie hat einige Dinge in 2020 verschoben. Das ändert aber nichts daran, dass man (zum Glück!) noch nach draußen darf zum Sport machen. Ich habe also bei erstem guten Wetter das Rad geschnappt und einen ersten Lauf Richtung Bonn versucht. Ohne Vorbereitung.

Ich bin im ersten Anlauf der Fahrrad Challenge bis Köln-Weiß gekommen und habe dort nach ca. 20 Kilometern gedreht – in Summe komme in diesem ersten Versuch auf 40 Kilometer und habe bereits folgende Shopping-Tipps für Anfänger wie mich bei dieser Herausforderung (Ich habe Links zu Amazon-Angeboten ergänzt als Beispiele. Dies sind aktuell keine Affiliate-Links. Ich verdiene daran nichts.):

Halterungen: Regelmäßige Touren-Fahrer werden nur müde lächeln – ja natürlich sollte man sich eine gute Getränkehalterung anschaffen. Und vielleicht noch eine Halterung fürs Handy, wenn man das als Routengerät braucht. Sonst sucht man zu oft.

Trinkflasche: Basis bei jedem Sport und geht einher mit der Halterung. Trotzdem finde ich es wichtig zu erwähnen. Denn nicht jede Trinkflasche ist gleich gut. Hier sollte man sich ein paar Gedanken machen, ob es billiges Plastik sein soll oder doch etwas hochwertiges.

Navigation: Ich bin drauf losgefahren – einfach am Rhein lang. Das ist eine wunderschöne Strecke, aber nicht die Optimale für mein Streckenziel. Also in jedem Fall vorher die Strecke mit Maps oder anderen Systemen klären und am besten auch danach fahren.

Hose: Das übliche Problem mit dem Sitz und dem Hintern – Ich habe mich ehrlicherweise früher nie damit beschäftigt, sondern damit gelebt, dass Radfahren unbequem sein kann. Nun habe ich mir eine verstärkte Hose zugelegt und sie wirkte bei der zweiten Tour Wunder.

Handschuhe: Finde ich persönlich sehr gut gegen den Fahrtwind und gegen schwitzige Hände.